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Schulreform in Brandenburg

Schulreform in Brandenburg

Wie alle Bundesländer im Gebiet der ehemaligen DDR hat Brandenburg nach der Wende die Hauptschule gar nicht erst eingeführt. So betreffen die Reformen derzeit das Gymnasium, die Gesamtschule und die Oberschule.

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Nach der politischen Wende wurden in Brandenburg das Gymnasium, die Realschule und die Gesamtschule als Schulformen etabliert. Daneben gab und gibt es die Förderschule für Kinder mit speziellem sonderpädagogischen Bedarf. Die Gesamtschule führt zum Hauptschulabschluss (Berufsbildungsreife), zum erweiterten Hauptschulabschluss (erweiterte Berufsbildungsreife) und zum Realschulabschluss (Fachoberschulreife). Unter bestimmten Voraussetzungen (Notendurchschnitt, Leistung) kann eine gymnasiale Oberstufe besucht werden. So gibt es Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe (GOST), an denen die Schüler nach der 13. Klasse das Abitur machen.

Einführung der Oberschule in Brandenburg

Als Zusammenschluss von Gesamtschulen ohne gymnasiale Oberstufe und Realschulen entstanden in Brandenburg zum Schuljahr 2005 / 2006 Oberschulen. Die Abschlüsse an der Oberschule sind die Fachoberschulreife (FOR; Realschulabschluss) und die erweiterte Berufsbildungsreife (EBR). Bei besonders guten Leistungen kann eine Berechtigung zum Besuch einer gymnasialen Oberstufe erteilt werden.

Reform der gymnasialen Oberstufe in Brandenburg

2009 hat eine Fachtagung verschiedener Interessenvertreter ergeben, dass die gymnasiale Oberstufe in Brandenburg weiterentwickelt werden müsse. Die zentralen Eckpunkte sind, die Allgemeinbildung und Studierfähigkeit der Gymnasiasten zu verbessern, die verschiedenen Wege zum Abitur zu erhalten – ebenso wie die  zwei Wege zum Abitur: Abitur nach zwölf Jahren und Abitur nach 13 Jahren – und die Durchlässigkeit und Anschlussfähigkeit des Schulsystems in Brandenburg weiterhin zu garantieren.

Brandenburg: Sechs Jahre Grundschule

Der Eintritt eines Kindes in die Schule bedeutet einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. In Brandenburg gehen alle Kinder sechs Jahre gemeinsam in die Grundschule. Längeres gemeinsames Lernen und eine spätere Selektion ist der Weg Brandenburgs, seinen Kindern möglichst viele Möglichkeiten offen zu halten. Mittlerweile haben auch schon 172 brandenburgische Schulen mit insgesamt 420 Klassen ihren Unterricht auf die  Flexible Eingangsphase (FLEX) umgestellt, die den Schülern ermöglichen soll, in ihrem Tempo und nach ihren Anforderungen zu lernen.

Grundschule wird, wie viele reformpädagogische Konzepte es auch tun, als sensible Phase gesehen. So kann ein individuelles Lernen und Erlernen möglich werden. Brandenburg erprobt das FLEX-Modell seit 1992.

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