Schulformen in Bremen
Schulformen in Bremen
Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Fachoberschule, Gymnasium – es gibt unglaublich viele verschiedene Schulformen in Deutschland. Den Überblick zu behalten fällt da nicht leicht! Bremen hat sich auf das Gymnasium und die Oberschule festgelegt.
Die Entscheidung zu treffen auf welche Schule das Kind gehen soll, ist für die meisten Eltern sehr schwer. Welche Schulform gibt es überhaupt in Bremen? Im Sommer 2009 hat Bremen sich auf zwei verschiedene Schulformen spezialisiert.
Grundschule in Bremen
Die Grundschule ist für alle Kinder des jeweiligen Stadtteils und dauert in der Regel vier Jahre. Sie nimmt jedes Jahr Kinder auf, die bis zum 30. Juni sechs Jahre alt werden. In Sonderfällen werden auch Kinder die etwas jünger sind in die erste Klasse aufgenommen. Um den Kindern den Übergang zur Schule zu erleichtern arbeiten die Kindergärten und Grundschulen eng zusammen. In einigen Fällen gibt es die Möglichkeit zwei weitere Jahre die Grundschule zu besuchen und erst im Anschluss auf eine andere Schule zu wechseln.
Gymnasium – Abitur nach 12 Jahren
Am Gymnasium gibt es kein Abitur nach 13 Jahren mehr. Die Orientierungsstufe des Gymnasiums wurde abgeschafft, so erreichen die Schüler bereits nach zwölf Jahren ihre Hochschulreife. Dafür wurde der Bildungsplan etwas gekürzt und auf die anderen Jahre verteilt. Die zweite Fremdsprache wird deshalb schon ab der sechsten Klasse unterrichtet.
Hauptschule + Realschule + Gesamtschule = Oberschule
Der zweite Bildungsweg ist die neue Oberstufe, sie ersetzt die Hauptschule, Realschule und Gesamtschule. Auch an der Oberschule können Schüler das Abitur absolvieren. Grund für diese Entscheidung war, dass leistungsschwache Schüler die Chance bekommen sollen sich zu entwickeln und nicht auf eine sogenannte Restschule gehen müssen.
