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Träger deutscher Privatschulen

Träger deutscher Privatschulen

Privatschulen boomen – so heißt es an allen Orten. Doch wer sind die Träger der privaten Bildungseinrichtungen? Der Verband Deutscher Privatschulen (VDP) hat eine Übersicht der Träger von Privatschulen erstellt.

Die Kirche ist in Deutschland der größte Träger von Privatschulen. Spitzenreiter ist die Katholische Kirche mit 1146 Privatschulen gefolgt von 1089 Evangelischen Privatschulen. 192 Privatschulen sind Waldorfschulen, die nach der Pädagogik von Rudolf Steiner unterrichten. Die weiteren 836 Privatschulen gehören dem VDP (Verband Deutscher Privatschulverbände) an: einem Dachverband konfessionell und weltanschaulich ungebundener Privatschulen mit verschiedenen pädagogischen Ausrichtungen.

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Trend Privatschule

Neuste Studien haben ergeben, dass vor allem Eltern aus einem bildungsnahen Umfeld ihre Kinder auf Privatschulen schicken. Viele von ihnen haben das Abitur gemacht und auch studiert: Mehr als zwölf Prozent der Eltern mit Abitur entscheiden sich für eine Privatschule. Im Vergleich dazu melden nur fünf Prozent der Eltern mit Haupt- oder Realschulabschluss ihren Nachwuchs auf einer Privatschule an.

Privatschule – Kostenfaktor

 Da Privatschulen nur anteilig vom Staat subventioniert werden, und auch erst nach einer dreijährigen ‚Bewährungsprobe‘, fallen an den meisten Privatschulen Schulkosten an. Diese liegen in der Regel zwischen 50 Euro und 200 Euro, wobei die kirchlichen Privatschulen bei den Schulkosten gut abschneiden. Allerdings sind nach oben so gut wie keine Grenzen gesetzt und an einigen Privatschulen auch mit weitaus höheren Kosten zu rechnen. 

Allerdings gibt es fast an alle Privatschulen Stipendien für Kinder aus einkommensschwächeren Familien oder einkommensgestaffeltes Schulgeld. Mancherorts werden auch Geschwisterrabatte angeboten. 

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