Schulreform in Mecklenburg-Vorpommern
Schulreform in Mecklenburg-Vorpommern
Seit der PISA-Studie sind viele der Schulen in Deutschland im Umbruch. So auch Mecklenburg-Vorpommern. Mit neuen Ideen und dem zweigliedrigen Bildungsweg sollen Mecklenburg-Vorpommerns Schulen verbessert werden.
In Mecklenburg-Vorpommern spielt die Qualität bei der Schulentwicklung eine entscheidende Rolle. Langfristig gesehen zielt die Schulbehörde darauf ab, die Qualität von der Schule und dem Unterricht nachhaltig weiter zu entwickeln und sie zu sichern. Um dieses Qualitätsniveau zu erreichen, haben sich viele Schulen für die Umwandlung in eine selbstständige Schule oder Ganztagsschule entschieden.
Qualitätssicherung in Mecklenburg-Vorpommern
Schulentwicklung ist ein pädagogisch und organisatorisch anspruchsvoller Prozess, der eine veränderte Lehrverantwortung und neuen Unterricht voraussetzt. Das bedeutet das sowohl Schüler als auch Lehrer an der Weiterentwicklung arbeiten müssen. Die Qualitätssicherung soll anhand von Vergleichsarbeiten, die in der dritten, sechsten und achten Klasse geschrieben werden, erfolgen. Die Schüler werden in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch geprüft.
Das neue Schulsystem
Das Schulsystem in Mecklenburg-Vorpommern ist zweigliedrig. Seit dem Schuljahr 2006 / 2007 gibt es nach der Grundschule eine schulartunabhängige Orientierungsstufe in den Klassen fünf und sechs. Im Rahmen des längeren gemeinsamen Lernens findet diese Form an Regional- und Gesamtschulen sowie an Sport- und Musikgymnasien statt. Zum Ende der Orientierungsstufe wird auf der Grundlage einer Empfehlung über die weitere Schullaufbahn entschieden.
