Allgemeines zu Sachsen
Allgemeines zu Sachsen
Technik, Kunst und Geschichte zeichnen das Bundesland Sachsen aus. 1990 gegründet, nennt sich Sachsen auch heute noch Freistaat Sachsen. Freistaat ist die historische Bezeichnung für Republik.
Sachsen liegt im östlichen Teil Mitteldeutschlands und hat über vier Millionen Einwohner. Im Norden grenzt Sachsen an Brandenburg, im Nordwesten an Sachsen-Anhalt, im Westen an Thüringen und im Südwesten an Bayern. Außerdem grenzt der Freistaat an die Länder Tschechien und Polen. Die Landeshauptstadt ist Dresden. Sachsen ist in die drei Direktionsbezirke Chemnitz, Dresden und Leipzig untergliedert. Zu den größten Städten gehören Leipzig, die Hauptstadt Dresden, Chemnitz und Zwickau.
Geografie in Sachsen
Das Bundesland Sachsen lässt sich grob in ein Flachland, ein Hügelland und das Mittelgebirge unterteilen. Zu dem Flachland gehören die Oberlausitz und die Leipziger Tieflandbucht. Das Hügelland liegt im Süden des Freistaats und zeichnet sich durch die weitflächigen Lößablagerungen ab. Das Mittelgebirge Sachsens erstreckt sich von West nach Ost, zu ihm gehören Teile des Vogtlandes und das Elstergebirge. Der wichtigste Fluss, der als einziger schiffbar ist, ist die Elbe. Weitere Quellflüsse sind die Weißeritz, die Weiße Elster und die Mulde.
Geschichte des Freistaates
1918 entstand der erste Freistaat Sachsen nach Auflösung des Königreichs Sachsen. Im Gleichschaltungsprozess in der nationalsozialistischen Zeit verlor Sachsen in den 30er Jahren seine staatlichen Hoheitsrechte. Fünfzehn Jahre später wurde das Land Sachsen ein Teil der sowjetisch besetzen Zone im Deutschen Reich. Kurze Zeit später wurde es eines von fünf Ländern der Deutschen Demokratischen Republik. Mit dem Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland wurde das Land Sachsen zum Freistaat Sachsen und ist seitdem eines der 16 Gliedstaaten.
Wirtschaftslage in Sachsen
Nach der Deutschen Wiedervereinigung hat die Wirtschaft in Sachsen einen starken Strukturwandel erlebt. Zu Beginn wurden viele der rückständigen Betriebe geschlossen und Braunkohletagebaue stillgelegt. Mittlerweile ist Sachsen auf einem Spitzenplatz der ostdeutschen Wirtschaft. Mit Wachstumsraten einzelner Industriebereiche, zwischen acht und zehn Prozent, hat Sachsen die höchsten in Deutschland.
