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Freizeitangebote

Freizeitangebote – Nach den Hausaufgaben

Privatschulen müssen im Wettbewerb bestehen. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, legen sie Wert auf ein eigenes pädagogisches Profil, setzen auf besondere Freizeitangebote und individuelle Förderung. Das kommt den Schülern zugute.

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Tauchen, Bogenschießen und Golfen sind nicht gerade die üblichen Freizeitangebote für gewöhnliche Schüler. Privatschulen sind in Deutschland zumeist immer noch Kindern vorbehalten, deren Eltern das häufig sehr hohe Schulgeld bezahlen können. Entsprechend exklusive Freizeitangebote stehen an vielen privaten Schulen zur Verfügung. Doch es gibt genauso Privatschulen, an denen Schüler "ganz normalen" Hobbies nachgehen. Grundsätzlich nutzen viele private Schulen die Möglichkeit, ihr pädagogisches Profil oder ihren fachlichen Schwerpunkt auch in der Gestaltung der Freizeitangebote einzubringen. Außerdem können Themen und Unterrichtsinhalte auch außerhalb des Unterricht erlebt, ausprobiert oder erforscht  und dadurch Lernstoff lebendig gemacht werden.

Für die Führungskräfte von morgen

Vom Chinesischkurs bis zur Reitausbildung erstrecken sich vielseitige Freizeitangebote, mit denen sich Privatschulen von der Konkurrenz abheben wollen. Die Schüler sollen in ihrer Freizeit nicht nur Spaß haben und sich entspannen, sondern nebenher ihre Fähigkeiten durch besondere Freizeitangebote trainieren, die für die berufliche Karriere nützlich sind. Dabei setzen die meisten Privatschulen auf Freizeitangebote, die vor allem sportliche und künstlerische Aktivitäten beinhalten. Freizeitangebote wie Mannschaftssportarten sollen den Teamgeist der Schüler stärken, Musikunterricht fördert die Kreativität und das Konzentrationsvermögen.

Gemeinschafssinn durch Freizeitangebote

Die meisten Privatschulen stellen ihre Freizeitangebote passend zu ihrem pädagogischen und weltanschaulichen Profil zusammen. Soziale Projekte und Umweltschutz werden mehr und mehr zum festen Bestandteil der Freizeitangebote vieler Schulen.

Alternative Privatschulen

Die Privatschule Hermann Lietz-Schule Spiekeroog beispielsweise betreibt bereits seit 1986 eine Windkraftanlage, hier wird von den Schülern ökologisches Gemüse angebaut und ein Seewasser-Aquarium mit einheimischen Meerestieren betreut. Durch solche Unterrichts- und Freizeitangebote sind Schüler dazu angehalten, sich für Schulprojekte zu engagieren und ihre Arbeit selbst zu organisieren – ohne Anleitung und Aufsicht. Eigenverantwortliches Arbeiten und Gemeinschaftssinn werden durch spezielle Schul- und Freizeitangebote gleichermaßen gefördert.

Nach dem Grundsatz, dass die Beweglichkeit des Körpers die beste Grundlage für die Beweglichkeit des Geistes bildet, gestalten Waldorfschulen ihre Freizeitangebote: beim Schnitzen, Schmieden und Spinnen, beim Filzen, Häkeln und Tischlern können die Schüler hier ihr handwerkliches Geschick trainieren.

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